Unser Scharmützelsee

Für Frieden, Freundschaft und antiimperialistische Solidarität!!

Die schönste Perle in der Seenkette der Mark nannte Fontäne den Scharmützelsee. Als einen idealen Platz für Ferienfreuden jeder Art erkannte ihn unser Staat und ließ deshalb an seinen waldreichen Ufern ein Stückchen Jugendgesetz Wirklichkeit werden. So entstand hier - nur 70 km von der Hauptstadt der DDR, Berlin, entfernt - nach dem IX. Parteitag der SED aus, Mitteln der Sozialpolitik ein großes Jugenderholungszentrum:     Es wuchs auf seinem 40 ha umfassenden Gelände Schritt für Schritt heran, so dass es bereits im Mai 1977 seine ersten 320 Touristen aufnehmen konnte. Inzwischen sind es pro Belegung über 1000, die zu allen vier Jahreszeiten die Vorzüge des Zentrums schätzen lernen. Und es soll nicht verschwiegen werden, es sind deren viele, denen das Erholungszentrum ist das gegenwärtig modernste in der Republik. Gerade deshalb hilft es, Ansehen und Ausstrahlung unseres Jugendverbandes, der FDJ, weiterzustärken.

Wer vergibt die Reisen in das Jugenderholungszentrum?

Ausschließlich das Reisebüro der FDJ, „Jugendtourist". Es gibt hierher keinen Individualtourismus.

Wer erhält die begehrten Plätze?

FDJ-Mitglieder und Jugendliche zwischen 14 und 30. Bevorzugt werden dabei Jugendbrigaden, junge Arbeiter, Junge Familien mit Kind, Lehrlinge und Studenten. Sie alle finden im Zentrum ihre wohlverdiente Erholung und neuen Schwung.

Auch junge Freunde aus dem Ausland sind gern gesehene Gäste. Sie können sich davon überzeugen, was unser Staat für seine Jugend und für Frieden und Fortschritt tut und wie man bei uns lebt. Und sie werden sicher die günstige Gelegenheit nicht verstreichen lassen, persönliche Freundschaften anzuknüpfen, denn Jungsein verbindet, aber noch mehr verbinden gleiche Anschauungen und Interessen, gleiche Ziele und Aufgaben. Ob die Reise nun erholsam, sporttouristisch oder nur für ein Wochenende sein wird - in jedem Fall bringt sie Gewinn - und das nicht nur für jeden persönlich.

 

Wie reist man an?

Das Jugenderholungszentrum ist leicht zu finden, wenn man von der Hauptstadt die S-Bahn nach Königs Wusterhausen und dort den Zug bis zum Bahnhof „Scharmützelsee" nimmt. Nach 10minütigem Marsch durch das Dorf Wendisch-Rietz ist man dann am Ziel. Anreisende mit PKW erhalten eine Parkkarte an der Rezeption, wo man sich in jedem Fall zuerst meldet.

 

Wie wohnt man In der Unterkunft?

Auf den ersten Blick bereits bekommt man sowohl von den holzverkleideten Bungalows als auch von denen aus Stein einen angenehmen Eindruck. Ihre Einrichtung - ein Freizeitraum mit Radio und Miniküche, Dusche, Innen-WC, die Zimmer mit ein, zwei, drei oder vier Betten - überzeugt sofort. Das Tüpfelchen auf dem i ist, dass man sich hier Gäste von nebenan einladen und mit Kaffee oder einem schnell zubereiteten Imbiss bewirten kann. Alles dazu nötige kann in der kleinen Verkaufsstelle des Zentrums eingekauft, mit einem bisschen Glück geangelt (nach Erwerb des Angelscheines) oder im Wald gefunden werden.

Wer in eins der beiden Terrassenhäuser eingewiesen wird, bezieht dort ebenfalls ein schönes Zimmer (4-Bett-). Die Klubräume und die Gaststätte des Hauses stehen ihm offen und außerdem - wie allen - das Klubcafe im Bungalow und die Bibliothek, die im Terrassenhaus ihr Domizil aufgeschlagen hat.

Wie Ist die Verpflegung?

In das große Restaurant am See begibt man sich zu allen Mahlzeiten entsprechend seiner Essenszeit. Morgens und abends kann man sich dort nach Bedarf am kalten Büfett bedienen.

 

Was bietet das Programm?

Für jeden ganz bestimmt etwas -begünstigt durch die gute Lage. Rad- oder Wasserwanderungen, vielleicht gar kombiniert, sieht es vor. Ebenso Liederabende am Strand, Lagerfeuer, Wettstreite. Hierbei kann jeder zeigen, was er kann und wie er sich schon zu Hause vorbereitet hat. Auf dem Volleyballplatz, der Kegelbahn, dem Tischtennisplatz wie auch an der Groß-Schachanlage werden Wettkämpfe ausgetragen. Die Freundschaftstreffen versprechen herzlich zu werden, wenn jeder ganz persönlich dazu beiträgt.

 

Wer eine sporttouristische Reise hat, wird mit dem Segelboot auf den See hinaus und den Segelschein erwerben dürfen.

 

Viele Exkursionen bieten sich an.

Die Ausflugsziele sind:

- die Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen

- das Ehrenmal für die Helden der Sowjetarmee auf den Seelower Höhen

- die Maxim-Gorki-Gedenkstätte in Bad Saarow, etwa 12 km

- der Garske-Gedenkstein am Springsee

- der Naturlehrpfad um den Scharmützelsee

- die Bezirksstadt Frankfurt (Oder), etwa 50 km

- die Hauptstadt der DDR, Berlin, etwa 70 km

 

Was kann man Individuell unternehmen?

Um sich untereinander kennen zulernen, führt der Weg u. a. in die Disko, die allabendlich ins Restaurant am See lockt. Gespräche werden gesucht und gefunden. Vor oder im Bungalow, im Cafe, am See und anderswo lässt es sich gut zusammensitzen und lustig sein.

Eigeninitiative ist hier goldrichtig, um sich bleibende gemeinsam Erlebnisse in der Gruppe zu schaffen, aber auch, um all das Reizvolle dieses Fleckchens Natur - Wasser und Wald - bis zur Neige auszukosten. Wanderungen und Waldspaziergänge in die nähere Umgebung sind ohne weiteres machbar. Und zum Baden in dem 12 km langen und 2 km breiten See braucht man - sofern die Sonne lacht - gewiss nicht erst aufgefordert zu werden. Nichtschwimmer und kleine Kinder können in dem erst allmählich tiefer werdenden Wasser das Schwimmen lernen.

 

Es werden ausgeliehen:

Angeln,

Fahrräder,

Sport- und Spielkoffer,

Sportgeräte,

Tischtennis,

Tonbandgerät

für eine Gruppendisko,

Boote,

Musikinstrumente,

Karten und Informationsmaterial

für Wanderungen,

Bücher,

Kinderspielzeug,

Wassertreter

Die Deutsche Demokratische Republik  war nicht das bessere Deutschland. Sie war das gute Deutschland.